Anfrage der LINKSFRAKTION Düsseldorf zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 25.03.2009:
Mit knapp einem Viertel aller Familien in Deutschland sind die Alleinerziehenden längst keine Randgruppe mehr – sondern Alltag.
Bundesweit steigt die Anzahl derjenigen, die ihre Kinder mindestens vorübergehend alleine erziehen. Es sind gerade die Alleinerziehenden, die die höchsten Belastungen tragen, indem sie Familie, Alltag und Beruf alleine organisieren. Die Unterbrechung der Ausbildung, der bisherigen Arbeitsbiografie, der Berufskarriere sind häufig wesentliches Merkmal derjenigen, die sich die Kindererziehung nicht teilen können. Erziehungszeiten nötigen Frauen und Männer, die sich nicht auf ein Partnereinkommen stützen können, in den Transferleistungsbezug oder zum Einsatz häufig knapper Rücklagen – die für Bildung der Kinder oder als Altersrücklage dann nicht mehr zur Verfügung stehen.
In diesem Zusammenhang fragt die LINKSFRAKTION Düsseldorf an:
Mit freundlichen Grüßen
Frank Laubenburg Helga Hermanns Thomas Giese