Am 02. September 2011 wurde die Öffentlichkeit überraschend durch Presseberichte darüber informiert, dass die infolge der Sanierung des Düsseldorfer Schauspielhauses ursprünglich für den 14. Oktober geplante Wiedereröffnung des Großen Hauses sich um voraussichtlich drei Wochen verschieben wird.
Als Grund für die Verzögerung wurden längere Produktions-, Fertigungs- und Montageabläufe bei der Zusammenfügung der Einzelelemente der Verschalung im Zuschauerraum des Großen Hauses durch die beauftragte Baufirma angegeben, die unvorhergesehen eingetreten seien. Betroffen von der verspäteten Eröffnung sind zwei von sieben Auftaktpremieren des neu engagierten Intendanten des Schauspielhauses Staffan Holm.
Hierzu Dr. Michael Klepsch, Vertreter für DIE LINKE. im Kulturausschuss:
„Nach Auskunft von Bürgermeister Conzen ist der Aufsichtsrat umgehend von den Verzögerungen informiert worden. Dieses wird allerdings von Aufsichtsratsmitgliedern bestritten, die sich darüber beklagen, dass sie erst der Presse die Informationen entnehmen konnten. Deshalb hat DIE LINKE. Ratsfraktion Düsseldorf zur nächsten Sitzung des Kulturausschusses eine Anfrage eingereicht, um zu klären, wo die Verantwortlichkeiten liegen und mit welchen finanziellen Folgen bei diesem Planungsdesaster gerechnet werden muss.“