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Ausschuss für Gesundheit und Soziales

Anzahl der Sozialbestattungen in Düsseldorf

Anfrage der Fraktion DIE LINKE.Düsseldorf zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 07.05.2019:
Die steigende Armut hat in Düsseldorf nicht nur Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen, auch nach ihrem Tod spielt die finanzielle Situation eine entscheidende Rolle. Aufgrund fehlenden Geldes ist oftmals eine reguläre Beerdigung nicht zu finanzieren. Sind auch die Angehörigen nicht in der Lage, die Kosten für Beerdigung und Grabpflege zu übernehmen, wird eine Sozialbestattung durch das Sozialamt übernommen.  

DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:

  1. Wie hat sich die Anzahl der Sozialbestattungen in den vergangenen drei Jahren in Düsseldorf entwickelt (aufgeschlüsselt nach Friedhöfen und Jahren)?
     
  2. Wie hoch war der durchschnittliche Zuschuss zu einer Sozialbestattung in den vergangenen drei Jahren (aufgeschlüsselt nach Jahren)?
     
  3. Wie viele Anträge auf Sozialbestattungen wurden in den vergangenen drei Jahren abgelehnt (aufgeschlüsselt nach Jahren)?

Mit freundlichen Grüßen
 

Angelika Kraft-Dlangamandla         Cornelia Schlemper           Sophie Würdemann    

 

Antwort der Verwaltung  am 07.05.2019 (Stadtdirektor Hintzsche)

zu Frage 1: Die Anzahl der Sozialbestattungen war in den Jahren 2016 bis 2018 relativ konstant. Im Jahr 2016 erfolgte in 364 Fällen eine Kostenübernahme, im Jahr 2017 in 411 Fällen und im Jahr 2018 in 366 Fällen.
Eine Aufschlüsselung nach Friedhöfen erfolgt in Düsseldorf nicht. Eine Unterscheidung nach Friedhöfen wäre jedoch auch wenig aussagekräftig, da den Angehörigen die Wahl des Friedhofes freigestellt ist. Weiterhin werden Bestattungskosten auch für Personen, die nicht in Düsseldorf ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten, hier jedoch verstorben sind, übernommen. In diesen Fällen erfolgt die Bestattung in der Regel auf auswärtigen Friedhöfen.

zu Frage 2: Der durchschnittliche Zuschuss zu einer Sozialbestattung betrug 1.976 Euro im Jahr 2016, 1.962 Euro im Jahr 2017 und 2.251 Euro im Jahr 2018.

zu Frage 3: Es erfolgten insgesamt 160 Ablehnungen im Jahr 2016, 145 Ablehnungen im Jahr 2017 und 101 Ablehnungen im Jahr 2018.