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Pressemitteilung

Demonstration gegen das Versammlungsgesetz NRW - DIE LINKE fragt nach festgesetzten Minderjährigen

Bei den Protesten gegen das Versammlungsgesetz am 26.06.2021 in Düsseldorf kam es zu gewaltsamen Übergriffen von Polizisten auf Journalisten und Demonstranten. Die Aufklärung ist erst am Anfang. DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf will mit einer Anfrage in der Sitzung des Stadtrates am 01.07.2021 einen Beitrag dazu leisten. Sie fragt nach den Minderjährigen, die stundenlang ohne Zugang zu Trinkwasser und Toiletten im Polizeikessel festsaßen, dann in das Polizeipräsidium am Jürgensplatz gebracht wurden und erst mitten in der Nacht freikamen.

Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf, war Teilnehmerin der Demonstration gegen das Versammlungsgesetz:

"Am 26. Juni hat sich in Düsseldorf ein breites, buntes Bündnis für den Erhalt des Demonstrationsrechts eingesetzt. Auch wir als LINKE haben die Bündnis-Demonstration 'Versammlungsgesetz NRW stoppen!' unterstützt. Die Gewalt der Polizei gegen diese Demonstration mitzuerleben, hat mich fassungslos gemacht."

Marcus Flemming, Ratsherr der LINKEN im Stadtrat, berichtet:

"Auch Minderjährige wurden stundenlang eingekesselt und erst spät in der Nacht dem Jugendamt übergeben. Diese Erfahrung kann einen jungen Menschen prägen. Mir ist es ganz persönlich wichtig, dass sie nicht damit allein gelassen werden, weil ich als junger Antifaschist ähnliches mitgemacht habe. DIE LINKE will im Stadtrat Auskunft, in welchem Zustand die Minderjährigen von der Polizei freigelassen wurden und wie die Nachsorge der Stadt aussieht."