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Ratsfraktion

DIE LINKE fordert alternative pädagogische Konzepte und kostenfreie Masken für Schulstart in Düsseldorf

Mit dem Ende der Sommerferien besteht nun in NRW für Schulkinder ab der fünften Klasse eine Maskenpflicht im Unterricht.

Dazu Nicki Blanchard, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Düsseldorfer Stadtrat:

„Der DGB, viele Eltern und PädagogInnen äußern sich kritisch zur Maskenverordnung von Ministerin Gebauer. Gab es in den sechs Ferienwochen vor einer drohenden zweiten Corona-Welle keine anderen Lösungen für den Schulstart? Es gibt sicher Alternativen wie verkürzte Schulstunden, Unterricht im Freien oder in Kleingruppen. Stattdessen heißt die Lösung nun: Mund-Nasen-Schutz über viele Stunden und bei hohen Temperaturen. Da reicht eine Einwegmaske pro Tag nicht aus.“

Ergänzend Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Düsseldorfer Stadtrat:

„Wenn die Landesregierung eine solche Maskenpflicht für alle SchülerInnen verordnet, dann muss sie auch die Kosten dafür tragen. Der Mund-Nasen-Schutz ist gemeinsam mit dem Abstandsgebot eine wirksame Möglichkeit, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Jedoch können es sich nicht alle Familien in Düsseldorf leisten, täglich mehrere Masken für ihre Kinder zu bezahlen - gerade Familien im Hartz-IV-Bezug. Die Verwaltung muss hier in Vorleistung treten und die Kosten an die Landesregierung weitergeben. Das würde bedeuten, dass die Schulen entsprechend Masken zur Verfügung stellen.“