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Pressemitteilung

DIE LINKE fordert Ende des Verweilverbots in der Düsseldorfer Altstadt - Hygienekonzept soll ohne „Verzehrzwang“ in der Gastronomie auskommen

Am zweiten Wochenende mit geöffneter Außengastronomie kam es in Düsseldorf schon am Freitag, den 28.05.2021, zu großem Andrang auf Plätze in Restaurants und Gaststätten. DIE LINKE Ratsfraktion wirft Oberbürgermeister Keller vor, die Situation mit dem Verweilverbot nach 20 Uhr auf unsoziale Weise verschärft zu haben. Sie fordert die Aufhebung des Verweilverbots.

Für Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion, verschärfen das Verweil- und das Alkoholkonsumverbot vor allem soziale Unterschiede:

„Die Corona-Politik von OB Keller ist sozial ungerecht. Wer die Altstadt-Gastronomie öffnet, aber den Aufenthalt und Konsum im öffentlichen Raum verbietet, will die Menschen zum Restaurantbesuch zwingen. Ein entspanntes Feierabendbier gibt es also nur auf der Restaurantterrasse. Das kommt bei Menschen mit geringeren Einkommen sehr schlecht an! DIE LINKE Ratsfraktion fordert deshalb die Aufhebung des Verweil- und des Alkoholverbots in der Altstadt. Menschenansammlungen gegensteuern kann man auch ohne den Zwang zum Restaurantbesuch. Wichtig ist vor allem, dass sich alle gleichermaßen an die Maskenpflicht und die Hygienekonzepte halten.“

Helmut Born, Ratsmitglied und gesundheitspolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion hält die Gastronomie nicht für sicherer als private Zusammenkünfte am Rheinufer:

„Aktuell fehlen, wie im Vorjahr, ausreichende Abstände zwischen den Tischen und Stühlen. So wird aus der Altstadt schnell ein Hotspot. Wirte und Cafebesitzer müssen offenbar erst noch Konzepte erarbeiten, um die Corona Regeln einzuhalten. Es war ein Fehler der Stadtspitze, in Düsseldorf weitgehende Öffnungen zuzulassen, bevor die Nachbarstädte das dürfen. Dass Menschen massenhaft in die Altstadt strömen, war vorauszusehen.“