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Pressemitteilung

DIE LINKE fragt, was die Stadt gegen rechten Schlägertrupp in Garath unternimmt

In der Sitzung des Düsseldorfer Stadtrates am 02.06.2021 will DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf wissen, was die Stadt gegen die offen rechtsextreme „Bruderschaft Deutschland“ und andere rechte Gruppen unternimmt. Die „Bruderschaft“ gehört zu einer Mischszene aus Rockern, Hooligans und extrem Rechten, zu der auch die Rechtsterroristen der „Gruppe S“ gehörten.

Dazu erklärt Marcus Flemming, Mitglied der LINKEN Fraktion im Stadtrat:

„Aktuell erschüttern Antisemitismus und Rassismus erneut Deutschland. Düsseldorf und insbesondere Garath ist dabei ein Hotspot. Hetzparolen einer äußerst rechten Schlägertruppe sind in Garath alltäglich. Die Stadtverwaltung soll jetzt berichten, was sie unternimmt, um den Einfluss dieser verfestigten und wachsenden rechten Szene zurückzudrängen. Im Dezember 2020 erklärte die Stadtverwaltung, dass in Düsseldorf ein Konzept zur Bekämpfung von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus nicht nötig sei – und alle Fraktionen außer der LINKEN stimmten ihr zu. Der Stadtrat verschloss damit die Augen vor dem Problem. Sonntagsreden reichen nicht. Der erste Schritt ist die Anerkennung des Problems.“