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Pressemitteilung

DIE LINKE ruft städtische Vertreter im Aufsichtsrat zum Erhalt der SANA-Labore auf

Ein Beschluss des SANA-Aufsichtsrates über die Schließung der Labore der SANA Kliniken in Gerresheim und Benrath steht dem Vernehmen nach unmittelbar bevor. Die Beschäftigten sollen entlassen werden. Vor diesem Hintergrund richtet DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf einen dringenden Appell an die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt in den Gremien der SANA Kliniken. Sie ruft auch den Stadtrat zum Handeln auf.

Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf:

„DIE LINKE ruft Oberbürgermeister Keller, die Kämmerin als Beteiligungsdezernentin und die von der Stadt entsandten Mitglieder des Aufsichtsrates dazu auf, ihren Einfluss auf die SANA Kliniken einzusetzen, damit die Labore in Gerresheim und Benrath erhalten bleiben. Mit den Stimmen der Vertreterinnen der Beschäftigten gibt es eine Mehrheit im Aufsichtsrat. Sie sind die letzte Hoffnung der Beschäftigten für den Erhalt der Arbeitsplätze und für den Erhalt einer Gesundheitsversorgung in den Stadtteilen. Der Erhalt der Labore ist gerade für die Corona-Tests wichtig. DIE LINKE setzt darauf, dass auch der Stadtrat in seiner Sitzung am 18. März eine solche Aufforderung unterstützt. Unsere Fraktion hat den entsprechenden Antrag zur Ratssitzung eingereicht.“

Helmut Born, gesundheitspolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion richtet schwere Vorwürfe an die anderen Ratsfraktionen:

„Es ist so weit gekommen, weil die Ampelkoalition unter OB Geisel die städtischen Anteile an den SANA-Kliniken und damit das Mitspracherecht der Stadt verkauft hat. DIE LINKE hat davor gewarnt, dass dieser Ausverkauf Gefahren für die Qualität der Gesundheitsversorgung bedeutet und Risiken für die Beschäftigten. Aber die Gier nach dem Verkaufserlös war auch bei SPD, Grünen und FDP zu groß. Jetzt stellen sich diese Fraktionen und die CDU teils als Verteidiger der Opfer ihrer eigenen Politik dar.“