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Ratsfraktion

DIE LINKE will Open-Air-Gelände verhindern:

Wirtschaftlich unsinnig und klimaschädlich

DIE LINKE Ratsfraktion stellt zur Sitzung des Stadtrats am 19.09.2019 den Antrag, die Planung des Open-Air-Veranstaltungsgeländes auf dem Messeparkplatz zu stoppen. Nachdem ein erster Anlauf für das Open-Air-Gelände 2018 am Widerstand von Baumschützern gescheitert war, gab der Stadtrat im April mit den Stimmen der Ampel-Fraktionen grünes Licht für die Planungsvorbereitung.

Für Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion, ist die Entscheidung über das Open-Air-Gelände wieder offen:

"Am 4. Juli hat der Stadtrat den Klimanotstand erklärt. Das ist eine neue Situation, in der klimaschädliche Projekte erneut auf den Prüfstand müssen. Grüne, SPD und FDP planen mit dem Open-Air-Gelände eine Hitzeinsel im Norden, 60 Bäume sollen gefällt werden. Das geht gegen alle Prinzipien des Klimaschutzes."

Kraft-Dlangamandla fordert den Stopp des Projekts:

"Wirtschaftlich macht das Open-Air-Gelände keinen Sinn: Unabsehbare Kosten und nur zwei, drei Veranstaltungen pro Jahr. Die Anwohnerinnen und Anwohner wehren sich gegen die Lärm- und Verkehrsbelastung. Die Baumschutzgruppe kritisiert die Rodung des Geländes. Die vernünftige Entscheidung wäre, diesen Schildbürgerstreich zu stoppen, bevor er noch mehr Geld verschlingt. DIE LINKE wird deshalb am Donnerstag den Stadtrat vor die Wahl stellen: Was ist wichtiger - unser Stadtklima oder das Prestigeprojekt?"