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Pressemitteilung

Dramatische Zahlen der Hans Böckler Stiftung zur Wohnungsnot in Düsseldorf - LINKE fordert Richtungswechsel in der Wohnungspolitik

Laut der gerade erschienenen Studie der Hans Böckler Stiftung "Wie viele und welche Wohnungen fehlen in deutschen Großstädten" fehlen in Düsseldorf 32.195 Wohnungen für Haushalte mit geringen Einkommen.

Dazu erklärt Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE Düsseldorf:

„57,7 % aller Haushalte mit niedrigen Einkommen können sich die Mieten in Düsseldorf nicht leisten. Für sie müssten laut Studie 32.195 bezahlbare Mietwohnungen entstehen.
 
Mit ihrer Wohnungspolitik sorgt die Düsseldorfer Ampelkoalition dafür, dass immer mehr bezahlbare Mietwohnungen verloren gehen. Wohnungsbaugrundstücke der Stadt werden zu Höchstpreisen an Investoren verschachert, die sich damit goldene Nasen verdienen. Immer mehr geförderte Wohnungen fallen aus der Mietpreisbindung, während neugebaute geförderte Wohnungen die Lücke kaum auffüllen können.

DIE LINKE fordert einen radikalen Richtungswechsel: Keine Grundstücksverkäufe, um den städtischen Haushalt zu sanieren. Diese Grundstücke sollen an die Städtische Wohnungsgesellschaft verpachtet werden, damit sie genügend bezahlbare Wohnungen bauen kann. Auch für Menschen mit geringem Einkommen.“