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Ratsfraktion

Düsseldorfer Linksfraktion macht bei Zweckentfremdung Druck

Die Zweckentfremdungssatzung steht in der kommenden Sitzung des Düsseldorfer Rates erneut auf der Tagesordnung.
Zum wiederholten Mal geht die Initiative von der Linksfraktion aus. Mit der Zweckentfremdungssatzung kann wirkungsvoll gegen den spekulativen Leerstand und Missbrauch durch Umwandlung in gewerbliche Touristenwohnungen vorgegangen werden.

Lutz Pfundner, Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE, erklärt dazu:

„In Düsseldorf stehen ca. 13.000 Wohnungen länger als 3 Monate leer. Über 3.000 werden als Touristenwohnungen missbraucht und von AirBnB oder ähnlichen Portalen im Internet angeboten. Demgegenüber nimmt der Anteil der preisgebundenen Sozialwohnungen stetig ab. Es gibt inzwischen mehr zweckentfremdete als öffentlich geförderte Wohnungen.

Es wird also höchste Zeit, wirkungsvoll gegen diese Praktiken vorzugehen. Selbst die Verwaltung hat geäußert, dass dies ohne eine Zweckentfremdungssatzung nicht möglich ist.

Es geht darum, ob wir die Interessen der Immobilienspekulanten oder die Interessen der Düsseldorfer Bevölkerung nach bezahlbarem Wohnraum im Rat vertreten. Wir brauchen eine wirkungsvolle Satzung und fordern darüber hinaus eine Wohnraumschutzabteilung, die mit dem erforderlichen Personal konsequent gegen den Missbrauch von Wohnraum vorgeht.

Wir gehen davon aus, dass auch die anderen Fraktion die Notwendigkeit zum Handeln erkannt haben und unserem Antrag zustimmen.“