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Ratsfraktion

Düsseldorfer Umweltspuren: Unfallgefahr für Radfahrer

LINKE beantragt im Verkehrsausschuss Änderungen

43,5 Prozent mehr Schulwegunfälle mit dem Fahrrad gab es laut Verkehrsstatistik im vergangenen Jahr in Düsseldorf. Insgesamt nahmen die Radunfälle um 15,9 Prozent auf beinahe Eintausend zu. DIE LINKE Ratsfraktion befürchtet nun, dass sich die Unfallzahlen durch die Umweltspuren auf der Prinz-Georg-Straße und der Merowinger Straße weiter erhöhen und stellt deswegen einen Antrag im Verkehrsausschuss.

Dazu erklärt Anja Vorspel, Ratsmitglied für DIE LINKE im Ordnungs- und Verkehrsausschuss:

"Es ist unverständlich, dass die Umweltspuren auf der Prinz-Georg-Straße und der Merowinger Straße als Busfahrstreifen ausgeführt werden sollen. Die Unfallgefahr auf solchen Busfahrstreifen mit durchgezogener Linie ist zu groß. Bei Tempo 50 besteht die Gefahr, dass PKW und Busse die Fahrräder ohne Spurwechsel überholen, da sie die durchgezogene Linie nicht überfahren dürfen. Das gefährdet ganz besonders die Rad fahrenden Kinder."

Vorspel schlägt eine einfache Abhilfe vor:

"DIE LINKE beantragt für die Sitzung des Ordnungs- und Verkehrsausschusses am 20. März, dass die Umweltspuren stattdessen als Fahrradstreifen ausgeschildert werden. Den Fahrradstreifen können PKW und Busse für Überholmanöver verlassen, müssen ansonsten aber besondere Rücksicht auf die Radfahrerinnen und Radfahrer nehmen."