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Pressemitteilung

Entlassungen an den Düsseldorfer Sana Klinken: Schwarz-Grün ist in der Verantwortung

Die Presse berichtete am 05.05.2021, dass die bundesweiten Massenentlassungen bei der Sana Kliniken AG auch Düsseldorf treffen: 50 Beschäftigte in den Kliniken in Benrath und Gerresheim sollen zum Ende des Jahres ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Betroffenen arbeiten für die Service- und Logistiktochter Sana DGS.
 
Helmut Born, gesundheits- und gewerkschaftspolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf:
 
"Sana entlässt bundesweit 40 Prozent seiner 3.000 DGS-Beschäftigten. Das trifft den Dienst an der Krankenhaus-Pforte genau wie auf den Stationen. Ganze Bereiche sollen an Dienstleister vergeben werden. Die Entlassungen sind ein Tiefschlag für die Beschäftigten. Sie arbeiten für die Patienten und für den Sana-Konzern während der Pandemie unter größter Belastung und werden dann vor die Tür gesetzt, weil andere es billiger machen. Es war verantwortungslos von SPD, CDU, FDP und Grünen, die städtischen Anteile an der Sana Kliniken Düsseldorf GmbH zu verscherbeln und damit auch den Einfluss der Stadt."
 
Julia Marmulla, Fraktionssprecherin der LINKEN:
 
"In der Sitzung des Stadtrates am 29. April beantragte DIE LINKE, dass die Stadt wieder eine Anteilsmehrheit an den Düsseldorfer Sana-Kliniken erwirbt. Die Schließungen der Geburtsstation und der Labore in Benrath und Gerresheim waren klare Zeichen des Profitstrebens des Konzerns. Die Grünen und die CDU haben unseren Antrag trotzdem abgelehnt. CDU-Ratsmitglied Stieber sang ein Loblied auf die Privatisierung. Damit sind diese Fraktionen bei jeder Entlassung und jeder Verschlechterung bei den Sana Kliniken Düsseldorf mit in der Verantwortung. Alle Bereiche der Gesundheitsversorgung gehören in öffentliche Hand - auch der Service- und Logistikbereich. Was braucht es noch, bis die anderen Fraktionen im Rat das einsehen?"