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Pressemitteilung

Freiberufliche Lehrtätige durch Corona ohne Geld - DIE LINKE beantragt Auszahlung für entfallene VHS-Veranstaltungen

Zur Ratssitzung am Donnerstag, den 14.05.2020, beantragt die Fraktion DIE LINKE im Düsseldorfer Stadtrat, die freiberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule Düsseldorf für Veranstaltungen zu bezahlen, die durch die Corona-bedingte Schließung entfallen sind.

Dazu sagt Georg Blanchard, bildungspolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion:

„Seit dem 14. März ist die Volkshochschule als Maßnahme gegen das Corona-Virus geschlossen. Diese Maßnahme war notwendig, aber sie bedeutet, dass die freiberuflich Lehrtätigen der VHS ihr Haupteinkommen verloren haben. Freiberufliche Lehrkräfte erhalten keine Lohnfortzahlung und auch kein Kurzarbeitergeld. Sie haben in der Regel auch keine Ersparnisse, da sie von ihren niedrigen Honoraren auch ihre Sozialversicherung allein zahlen müssen.”

Blanchard unterstützt die Hilfsappelle der freiberuflichen Lehrtätigen und ihrer Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW):

„Die GEW hat die Stadt mehrfach gebeten, sich gegenüber ihren freiberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fürsorglich zu zeigen. Der Oberbürgermeister Geisel hat das abgelehnt. DIE LINKE bringt darum diese Angelegenheit in den Rat.  Während Unternehmen durch Gewerbesteuerminderungen von der Stadt unterstützt werden, sollen die VHS-Dozierenden mit einer niedrigen Abschlagszahlung abgespeist werden. Andere Wege gehen die Volkshochschulen Bonn und Leverkusen: Sie haben den dort tätigen freiberuflichen Lehrkräften zugesagt, ihre Honorare auch für die Zeit der Kursausfälle zu zahlen. Die Lehrtätigen sind für die Stadt wertvoll. DIE LINKE beantragt deshalb am Donnerstag im Rat die volle Auszahlung der Honorare für geplante Veranstaltungen sowie die rückwirkende Erstattung für ausgefallene Veranstaltungen an der VHS.“