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Ratsfraktion

Kaufhof-Schließung: Verdient Benko daran?

Zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften der Landeshauptstadt Düsseldorf am 15.09.2020 fragt DIE LINKE Ratsfraktion nach Spekulationsgewinnen durch die Kaufhof-Schließung. In ihrer Anfrage will sie von der Stadtverwaltung wissen, ob Kaufhof-Besitzer René Benko durch die Schließung der Kaufhof-Filiale Am Wehrhahn und Neubau eines Hochhauses am selben Standort den Wert seines Grundstücks vergrößert. Gleichzeitig fragt DIE LINKE, welche Druckmittel die Stadt hat, um den Erhalt der Karstadt-Kaufhof-Arbeitsplätze zu sichern.

Dazu erklärt Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion:

"René Benko verdient sein Geld mit Grundstücken, nicht mit seinen Kaufhäusern. Als LINKE haben wir deshalb den Verdacht, dass es für Benko zu verlockend ist, vor allem den Kaufhof Am Wehrhahn zu schließen. In Berlin wird Benko reicher, indem er Hochhäuser in bester Lage einfach leerstehen lässt. Das nennt man spekulativen Leerstand. Deshalb wäre es gut, wenn Oberbürgermeister Geisel Herrn Benko die klare Ansage macht, dass man ihm seine Geschäfte in Düsseldorf vermiesen kann, wenn er den Beschäftigten der Karstadt-Kaufhof-Filialen keine Arbeitsplatz-Garantien gibt."