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Pressemitteilung

Kein städtischer "Gleichstellungspreis" für Männer und Konzerne am Internationalen Frauentag!

DIE LINKE Düsseldorf beantragt Einrichtung eines echten Frauenpreises

Zum Internationalen Frauentag kritisiert Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN im Rat der Stadt Düsseldorf, einen Kompromissantrag der Ratsfraktionen SPD, CDU, FDP und Grüne für einen "Gleichstellungspreis", der am 13. März im städtischen Gleichstellungsausschuss behandelt wird:

"Der Antrag für einen so genannten 'Gleichstellungspreis' stellt eine völlige Verwässerung der Idee eines Frauenpreises dar, wie ihn DIE LINKE ursprünglich vorgeschlagen hat. Wir wollten mit dem Preis Frauen für ihre Beiträge im hundert Jahre dauernden Ringen um Gleichstellung anerkennen.
Jetzt wollen die anderen Fraktionen einen Preis, der am Internationalen Frauentag auch von einer männlichen Jury an männliche Preisträger und sogar an Konzerne verliehen werden kann. Man stelle sich vor, wie am Frauentag ein Konzernchef die Auszeichnung entgegennimmt: Ein Armutszeugnis für das Geschichtsbewusstsein und die Frauenpolitik!
DIE LINKE wird dieser Karikatur nicht zustimmen, sondern eine Ursprungsfassung des interfraktionellen Antrags für einen echten Frauenpreis zur Abstimmung stellen. Ich hoffe, dass die Frauen in den anderen Ratsfraktionen wach werden und wir den Frauenpreis retten können."