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Ratsfraktion

LINKE stellt Antrag zur Rettung von Gut Niederheid

Verkauf soll gestoppt und der Kinderbauernhof erhalten werden

Ende Februar wandte sich die Pächterin des Gutshofs Niederheid in einem Brief an die Eltern ihrer Reitschüler. Sie sieht sich gezwungen, sich von einem Großteil ihrer Tiere zu trennen und das Angebot einzuschränken. Ursache ist die unsichere Zukunft des Guts. Die Stadt Düsseldorf versucht seit 2016, das denkmalgeschützte Gut Niederheid wegen der hohen Sanierungskosten an einen Privatinvestor abzustoßen.

Dazu erklärt Lutz Pfundner, Sprecher der LINKEN Ratsfraktion:

"DIE LINKE stellt auf der nächsten Ratssitzung den Antrag, den Verkauf des Gutshof Niederheid zu stoppen. Die Stadt soll gemeinsam mit der Pächterin ein Konzept zur Sanierung des Kinderbauernhofs entwickeln und auch den dauerhaften Betrieb sichern. Der Gutshof Niederheid ist mit seinen Angeboten einzigartig in Düsseldorf und muss in städtischer Hand bleiben. Seit 2016 wurde der denkmalgeschützte Gutshof dem Verfall überlassen. Die Sanierungskosten sind mit circa vier Millionen Euro kalkuliert. Bei einem Haushalt von über 2,8 Milliarden muss es möglich sein, ein für die Kinder der Stadt derartig sinnvolles Projekt weiterzuführen."

Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion, ergänzt:

"Das pädagogische und therapeutische Angebot des Kinderbauernhofs ist einzigartig. Gerade für Kinder mit Behinderungen und psychischen Problemen ist der Kontakt mit den Tieren sehr wertvoll. Aber auch die Freizeit- und Ferienangebote müssen erhalten bleiben. Sie sind in der Großstadt für die Kinder sehr wichtig. Ich würde mich deshalb freuen, wenn unser Antrag bei der Ratssitzung breite Zustimmung findet."