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Jugendhilfeausschuss

Pflegekinderdienste in Düsseldorf

Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 02.03.2021:

Wenn Kinder in ihrer Familie nicht länger in einem kindgerechten Umfeld aufwachsen können, bietet sich die Möglichkeit einer Aufnahme in eine sogenannte „Pflegefamilie“ an. Dabei muss zwischen verschiedenen Angebotsformen der Pflege differenziert werden, die sich maßgeblich in ihrer Dauer unterscheiden.

Um die soziale Integration in die Pflegefamilie zu ermöglichen, ist eine konsequente Begleitung und Beratung der Familien zu gewährleisten. Vom Kontakterhalt zu den Eltern des Kindes, bis zur Verarbeitung eventueller Traumata oder der Erneuerung von Bindung- und Beziehungserfahrungen kommen auf die Pflegefamilie wie auch die Pflegekinderdienste wichtige Sorgeaufgaben zu.

In Düsseldorf existieren neben dem städtischen Pflegekinderdienst im Kinderhilfezentrum weitere drei Anbieter aus der freien Wohlfahrt: die Diakonie, AWO und der SKFM. Die Zuständigkeiten der einzelnen Träger scheinen sich dabei auf bestimmte Teile des Stadtgebiets zu erstrecken.

  1. Unterliegt die Arbeit der Pflegekinderdienste einer externen Qualitätskontrolle? Wenn ja, in welchem Rahmen findet diese statt? (Bitte aufschlüsseln nach Kontroll- und Evaluationsinstrumenten sowie zeitlichen Rahmenbedingungen) Wenn nein, warum nicht?
     
  2. Gibt es eine Koordinierungsstelle zwischen den Pflegekinderdiensten der freien Wohlfahrtspflege und der Stadt? Wenn ja, was umfasst diese? Wenn nein, warum nicht?
     
  3. Gibt das Jugendamt, vom Bewerbungsprozess bis zur Sorge während des Aufenthalts in den Pflegefamilien, Kompetenzen an die Pflegekinderdienste ab? Wenn ja, welche?

Mit freundlichen Grüßen

Lukas Reichert                                              Jacqueline Kiefer