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Pressemitteilung

Pleite eines Rheinbahn-Dienstleisters Thema im Stadtrat: Die Stadt muss für Sicherheit für Beschäftigte sorgen

Die Insolvenz eines Rheinbahn-Dienstleisters der Gülich-Gruppe wird am Donnerstag Thema im Düsseldorfer Stadtrat. Mit einer Anfrage aus aktuellem Anlass will DIE LINKE Ratsfraktion von der Stadt wissen, wie viele unsichere Beschäftigungsverhältnisse es bei der Rheinbahn gibt. DIE LINKE übt Druck für eine Übernahme der Gülich-Beschäftigten aus.

Helmut Born, gewerkschaftspolitischer Sprecher der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf sieht eine Mitverantwortung der Rheinbahn und der Stadt für die Situation der Beschäftigten:

„Mit der Beauftragung von externen Dienstleistern entzieht sich die Rheinbahn der Arbeitgeber-Verantwortung. Die Arbeitsbedingungen, einschließlich dem Risiko des Arbeitsplatzverlustes, lädt sie allein den Beschäftigten der Dienstleister auf. Nach der Pleite eines Dienstleisters wissen die 60 bei der Rheinbahn Beschäftigten jetzt nicht, wie sie über den Monat kommen sollen. Dafür trägt die Rheinbahn - und auch die Stadt Düsseldorf als Anteilseigner - eine Mitverantwortung.“

Born zur Anfrage der LINKEN in der Ratssitzung am 1. Juli:

„Vor allen Dingen will DIE LINKE wissen, ob die Stadt Gründe hat, sich nicht um die 60 in Düsseldorf eingesetzten Beschäftigten zu bemühen. Es sollte doch möglich sein, dass sie bei der Rheinbahn direkt angestellt werden. Zweitens wollen wir wissen, wie groß dieser Sektor von indirekt Beschäftigten bei der Rheinbahn ist. Schließlich soll die Stadt einmal von der Rheinbahn erfragen, was für Arbeitsbedingungen denn bei ihren Dienstleistern herrschen. Es geht nicht, dass die Stadt mit ihrer Beteiligung bei der Rheinbahn prekäre Arbeitsverhältnisse möglich macht. Da würden wir als LINKE von der Stadt verlangen, dass sie auf die Rheinbahn einwirkt.“