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Ausschuss für öffentliche Einrichtungen

Rettungseinsätze wegen Extremhitze

Anfrage der Fraktion DIE LINKE.Düsseldorf zur Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen am 7. Oktober 2019: 

 

Der Klimawandel mit zunehmenden Trockenphasen im Sommer ist eine große Belastung für Natur und Gesundheit. Das Jahr 2019 bescherte uns wie in den letzten Jahren starke Hitze. Dem heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen folgte ein Juli mit den höchsten je gemessenen Spitzentemperaturen.

Laut vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Sommer 2019 der drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Im Durchschnitt lag die Temperatur bei 19,2 Grad Celsius, während der extremen Hitzewelle zwischen dem 24. und 26. Juli stiegen die Temperaturen jeden Tag über 40 °C. Nur die Sommer im Jahr 2003 (19,7 Grad) und 2018 (19,3 Grad) waren noch heißer. 

In Nordrhein-Westfalen waren laut DWD die Bodenfeuchten seit dem Beginn der Messungen 1961 noch nie so niedrig wie im Sommer 2019. Der Sommer verfehlte mit rund 175 l/m² das „Soll“ an Regen von 239 Litern pro Quadratmeter (l/m²) bundesweit um 27 Prozent, in NRW sogar um die Hälfte. 

Die extrem hohen Temperaturen sind eine Herausforderung für den menschlichen Körper. Kranken und älteren Menschen setzt das Wetter besonders zu. Die Leistungen von Feuerwehr und anderen Notdiensten während Hitzeperioden können lebensrettend sein.

DIE LINKE. Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:                       

  1. Wie viele Rettungseinsätze wegen gesundheitlicher Folgen von extremer Hitze haben die Feuerwehr (und andere Rettungsdienste) in den vergangenen fünf Sommern geleistet (bitte nach Jahr und Stadtteil aufgeschlüsselt)?
     
  2. Welche Stadtteile waren besonders stark betroffen und welche Gründe sieht die Verwaltung dafür?
     
  3. Welche Maßnahmen erwägt die Verwaltung, um die Notfallversorgung in Hitzeperioden zu verbessern?

Mit freundlichen Grüßen
 

Peter Ulrich Peters                Kea Detmers              Alexander Compare