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Pressemitteilung

Rheinbahn-Sparpläne sind kurzsichtig - Hohes Passagieraufkommen zu Stoßzeiten erfordert Taktverdichtung

Vor einer angekündigten Sondersitzung des Rheinbahn-Aufsichtsrates mahnt DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf, mit Sparmaßnahmen nicht die Verkehrswende zu gefährden. Am Montag hatte der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Rheinbahn um eine Konkretisierung ihrer Sparpläne gebeten. Ein Zurückfahren des Metrobus-Angebots und Entlassungen drohen.

Anja Vorspel, verkehrspolitische Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion:

„Jetzt zu sparen, ist kurzsichtig. Vor kurzem hat die Rheinbahn noch händeringend qualifiziertes Personal gesucht. Nun will die Geschäftsführung Fahrten einsparen und außerdem bis zu 90 Beschäftigte in der Technik an die Luft setzen. Das wäre nicht nur unsozial, sondern ein Rückschlag für die Verkehrswende. Sparen sollte die Stadt bei der unnötigen U 81, nicht bei den Zuschüssen an die Rheinbahn.“

Vorspel fordert eine Taktverdichtung während der Stoßzeiten:

„Auch während der Corona-Pandemie sind viele Menschen auf den ÖPNV angewiesen und drängen sich teils dicht an dicht in den Fahrzeugen. Statt Beschäftigte zu entlassen, muss der Aufsichtsrat der Rheinbahn sich darum kümmern, dass während der Stoßzeiten mehr Busse und Bahnen fahren. Wenn der Metrobus außerhalb des Berufsverkehrs tatsächlich nicht stark gefragt ist, ist das personell machbar.“