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Ratsfraktion

Schlechter Deal von Geisel mit Benko

DIE LINKE Ratsfraktion kritisiert die Grundsatzvereinbarung
 
Zu den von Oberbürgermeister Geisel bekannt gemachten Plänen für die Warenhäuser von Karstadt/Kaufhof in der Düsseldorfer Innenstadt, erklärt Lutz Pfundner, Sprecher der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf:
 
"Der Besitzer des Kaufhof Am Wehrhahn, Benko, plant auf diesem Grundstück den Neubau eines Hochhauses. Erst hat Benko Galeria Karstadt Kaufhof ausbluten lassen, jetzt will er die Notsituation in einen Vorteil für die Immobiliensparte seiner Signa-Gruppe verwandeln. Dabei benutzt Benko die Zukunft der Beschäftigten als Druckmittel: Nur wenn die Stadt dem Hochhaus zustimmt, will er auf betriebsbedingte Kündigungen in den 3 zur Schließung vorgesehenen Häusern verzichten. Diesen Handel zwischen Benko und Geisel sehen wir äußerst kritisch. Benko geht es hauptsächlich darum, mit seinen Immobilien möglichst hohe Profite zu erzielen. Wenn Geisel darauf eingehen will, muss es einen Erhalt aller Arbeitsplätze geben und Garantien für  den Warenhaus-Standort Düsseldorf", erklärt Pfundner.

Helmut Born, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender des Kaufhof Am Wehrhahn und Kandidat für DIE LINKE zum Stadtrat, ergänzt:
"Der Hinweis, dass den Beschäftigten eine Perspektive für das neue KaDeWe im Carsch Haus 2022 eröffnet werden soll, ist ein schlechter Witz. Die Beschäftigten müssen ihre Arbeitsplätze behalten. Benko kann seine Schließungspläne zurückziehen. Wenn er ein Haus schließen will, kann er diese Beschäftigten in den anderen Häusern unterbringen, zumal alle Filialen personell unterbesetzt sind. Dies wurde im Kaufhof in der Vergangenheit so auch gehandhabt. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft ver.di, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Wir fordern Oberbürgermeister Geisel auf, Benko die Zustimmung für seine Pläne zu verweigern, solange er nicht den Erhalt der Arbeitsplätze gewährleistet", erklärt Born abschliessend.