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Ratsfraktion

Schule NRW

Zu frühe Schulöffnung in NRW - DIE LINKE fordert Abschlussprüfungen nur auf freiwilliger Basis

Die zu frühe Schulöffnung in NRW am 23. 4. wegen der Abschlussprüfungen erfährt viel Kritik von fast allen Gruppierungen und Organisationen, die sich mit der schulpädagogischen Thematik befassen. Sie beginnt bei der vermehrten Ansammlung von Menschen zum jetzigen Zeitpunkt, die generell eine zusätzliche Gefährdung bedeutet. Es geht weiter mit den der Schulöffnung in hygienischer Hinsicht einhergehenden Erfordernissen, denen die Schulen noch in keiner Weise gewachsen sind; und endet nicht zuletzt bei der immensen psychischen Belastung der „Prüflinge“. Diese hatten keinerlei Möglichkeit für eine auch nur annähernd dem normalen Unterricht entsprechenden Vorbereitung der Prüfungen. Dazu kommt bei vielen Schüler*innen eine zusätzliche Belastung durch gesundheitliche oder existentielle Vorkommnisse im unmittelbaren persönlichen Umfeld.

Dazu erklärt der Schulpolitische Sprecher der LINKEN Nicki Blanchard:
„DIE LINKE sieht keine andere Möglichkeit im Sinne der betroffenen Schüler*innen als auf die Abschlussprüfungen zu verzichten bzw. nur Prüfungen von sich freiwillig meldenden Schüler*innen durchzuführen. Den Schüler*innen muss die individuelle Wahlmöglichkeit zwischen dem Ablegen der Prüfung und einem Abschluss basierend auf den bisherigen Leistungen gegeben werden. Dabei müssen in jedem Fall der Abschluss und die Versetzung gesichert sein. Kein*e Schüler*in darf einen Nachteil aus dieser Situation erfahren.“