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Pressemitteilung

Signa-Vorschläge für den Wehrhahn sind indiskutabel - das Verfahren muss neu aufgezogen werden 

Am Freitag, den 25.06.2021, fand ein Treffen der Empfehlungskommission zur Zukunft des ehemaligen Kaufhof-Geländes Am Wehrhahn statt. Die Signa-Gruppe schlug der Empfehlungskommission durchweg Hochhäuser als Neubebauung des Geländes vor. Diese Vorschläge lehnt DIE LINKE Ratsfraktion ab. 

Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion Düsseldorf: 

"DIE LINKE lehnt die Vorschläge des Architekturbüros BIG ab. Wir sind angetreten, um Protzbauten zu verhindern. Protzbauten blockieren Platz, den wir für eine bedarfsgerechte Stadtentwicklung brauchen. Was das Architekturbüro von René Benkos Signa für den Wehrhahn vorschlägt ist ein Luftschloss in Form eines Protzbaus. Den Platz darin könnten sich mittelständische Unternehmen nicht leisten. Eine Oper darin wäre unbezahlbar. An günstigen Wohnraum ist erst gar nicht zu denken. Ein leerstehender Wolkenkratzer würde die Stadt verschandeln. Er wäre ausschließlich Betongold für René Benko. Benko lässt seine Immobilien gerne leerstehen, während ihr Wert steigt." 
  
Marmulla erteilt den Hochhaus-Plänen eine Absage und spricht sich für einen Neustart des Verfahrens aus: 

"Düsseldorf braucht den Neubau am Wehrhahn nicht unbedingt. Wenn Benko auf einem Neubau besteht, muss ein städtebaulicher Wettbewerb unter Einhaltung der Richtlinien für Planungswettbewerbe stattfinden. Wir dürfen Benko nicht ein zweites Mal einen Freibrief zur Spekulation erteilen. Dann wird es hoffentlich Vorschläge anderer Architekturbüros geben, welche die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner wirklich berücksichtigen - und die Höhenvorgaben. Das alles braucht aber Zeit. Der Stadtrat sollte nicht mehr in diesem Jahr über das Projekt entscheiden."