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Ausschuss für Gesundheit und Soziales

Strom-, Gas- und Wassersperren im Jahr 2019

Anfrage der Fraktion DIE LINKE.Düsseldorf zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 16.09.2020:
Die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser ist eine Grundvoraussetzung eines menschenwürdigen Lebens und der Teilhabe an der Gesellschaft. Für viele Privathaushalte mit durchschnittlichen und niedrigen Einkommen stellen die hohen Energiekosten jedoch eine enorme Belastung dar. Eine Grundversorgung muss aus Sicht der LINKEN für alle Privathaushalte sichergestellt werden. In Zeiten häuslicher Isolation haben die Strom-, Gas- und Wasserversorgung als Existenzgrundlage noch an Relevanz gewonnen.

Düsseldorferinnen und Düsseldorfer die ihre Strom- oder Wasserrechnungen nicht mehr bezahlen können, sind jedes Jahr von Sperrungen betroffen. Eine solche Sperrung bedeutet, dass es keine Heizung, kein warmes Wasser, kein Licht und keine Möglichkeit zum Kochen einer Mahlzeit gibt. Selbst fließendes Wasser  kann abgestellt werden.

Die Verbraucherzentrale NRW hatte die Branche aufgefordert, während der Corona-Krise keine Strom- und Gassperren zu veranlassen. Einzelne große Energieversorger kamen diesem Appell nach. Besonders angesichts eines drohenden zweiten Lockdowns muss die Stadt Düsseldorf sicherstellen, dass niemand ohne Zugang zu einem Existenzminimum an Energie- und Wasserversorgung in die häusliche Isolation gehen muss. 

DIE LINKE Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:

  1. Wie viele Sperrungen wurden im Jahr 2019 angedroht (aufgeschlüsselt nach Strom, Gas, Wasser und Fernwärme)?
     
  2. Wie viele Sperrungen wurden im Jahr 2019 vorgenommen (aufgeschlüsselt nach Strom, Gas, Wasser und Fernwärme)?
     
  3. Welche Maßnahmen zur Vermeidung von Energie- und  Wassersperren wurden anlässlich der Corona-Pandemie in Düsseldorf ergriffen und welchen Geltungszeiträumen unterliegen diese?

    Mit freundlichen Grüßen

 

Angelika Kraft-Dlangamandla             Cornelia Schlemper              Sophie Würdemann