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Ratsfraktion

Tempo 30 in der Düsseldorfer Innenstadt

Antrag der Fraktion DIE LINKE.Düsseldorf zur Sitzung des Rates am 22.03.2018:

Die Verwaltung wird gebeten auf dem Gebiet, begrenzt vom Rheinufer zwischen Josef-Kardinal-Frings und Theodor-Heuss-Brücke einerseits und dem Lastring und dessen Verlängerung ( Südring-Kopernikusstraße-Auf’m Hennekamp-Kruppstraße-Werdener Str.-Kettwiger Str.-Dorotheenstraße-Lindemannstraße-Brehmstraße-Heinrichstraße-Grashofstraße-Johannstraße-Uerdinger Str.) andererseits die Einrichtung einer Tempo 30-Zone zu prüfen. 

Begründung:
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 ist eine wirksame, vergleichsweise preiswerte und kurzfristig zu realisierende Maßnahme, um die Luft- und Lärmbelastung durch den Autoverkehr in Innenstädten zu senken. Dies hat bereits 2011 der Wissenschaftliche Beirat des Bundesverkehrsministeriums festgestellt und darum Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts vorgeschlagen. Durch Tempo 30 verringert sich die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit kaum, da der Verkehrsfluss gleichmäßiger wird und Staus vermieden werden. Staus werden auch dadurch reduziert, dass in Tempo-30-Zonen etwa 40 Prozent weniger und zugleich weniger schwere Unfälle vorkommen als in vergleichbaren Tempo-50-Bereichen. Die geringere Unfallgefahr, auch für RadfahrerInnen und FußgängerInnen, macht einen Umstieg auf Rad und E-Bike attraktiver. Emissionen sinken, weil PKW weniger häufig abbremsen und beschleunigen müssen und so weniger Kraftstoff verbrauchen. 

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 sollte daher sinnvoll für das im Antrag bezeichnete Gebiet eingeführt werden. Eine Heraufsetzung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 50 für einzelne Hauptverkehrsstraßen müsste als Ausnahme im Einzelfall besonders begründet werden    

Mit freundlichen Grüßen

Lutz Pfundner                                                  Angelika Kraft-Dlangamandla