Anfrage nach Kosten der Oper: Die Düsseldorfer Stadtverwaltung mauert

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Die städtische Opernkommission lehnte kürzlich den Vorschlag eines 100 Millionen Euro teuren Übergangsgebäudes für das Düsseldorfer Opernhaus ab. Dabei soll der Stadtrat am 08.05.2024 über das Gebäude entscheiden, das während Abriss und Neubau der Düsseldorfer Oper fünf Jahre lang als Ausweichspielstätte dienen soll. In der Sitzung des Düsseldorfer Stadtrats am 21.03.2023 antwortete die Verwaltung nun auf eine Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE zu den Kosten der anderen geprüften Optionen für ein Ersatzgebäude und für den letztlichen Neubau mehr als ausweichend.

Dazu erklärt Julia Marmulla, Sprecherin der LINKEN Ratsfraktion:

"Die Baupreise sind explodiert. Die Kostenprognose der Stadtverwaltung für ein vorübergehendes Ersatzgebäude der Oper stieg deshalb auf 100 Millionen Euro. Das gab einen Aufschrei auch bei jenen Ratsfraktionen, die den Opernneubau befürworten. Dass die Stadtverwaltung jetzt mauert und ihre internen Kostenprognosen nicht mehr veröffentlichen will, lässt Alarmglocken schrillen. Mit ihrem Schweigen zu den Kosten tut sich die Stadtspitze aber keinen Gefallen. Das Misstrauen gegen das Prestigeprojekt wächst. DIE LINKE wird in ihrer Kritik nicht nachlassen.