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Keine Sanierung der Düsseldorfer Oper  – Die Linke kritisiert das Fehlen einer Perspektive

Pressemitteilung

In der Sitzung des Düsseldorfer Stadtrates am 24.09.2026 fragte Die Linke nach der Zukunft der Düsseldorfer Oper an der Heinrich-Heine-Allee. Statische Mängel des Gebäudes hatten zuletzt den Saisonstart verzögert.

In ihrer Anfrage wollte Die Linke Auskunft darüber, welche Szenarien die Verwaltung für das Haus an der Heinrich-Heine-Allee sieht. In ihrer Antwort verweist die Verwaltung darauf, dass es noch keinen Auftrag aus der Politik dafür gäbe: "Eine umfassende Sanierung des Opernhauses ist derzeit nicht beschlossen". 

In die reine Aufrechterhaltung des Spielbetriebs investiert die Stadt 2 Mio. Euro im Jahr 2026 und danach 1,5 Mio. Euro pro Jahr.

Sigrid Lehmann, Sprecherin der Linken Ratsfraktion, kritisiert die Stadtspitze:

„Es ist schockierend, dass die Stadtspitze nicht über eine Sanierung der Oper nachdenkt. Nach dem unvermeidlichen Aus für einen milliardenteuren Neubau hört man von CDU-Oberbürgermeister Keller nichts mehr über die Zukunft unserer Düsseldorfer Oper. Dabei war die Oper früher ein Herzensprojekt für OB Keller."

Matthias Poczatek, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linken Ratsfraktion, sieht die Stadt in der Pflicht:

"Keine Sanierung; stattdessen eine abgesagte Premiere, verschobene Aufführungen und ungesicherte Bühnenbereiche. Das Fehlen einer Perspektive verunsichert die Beschäftigten der Oper. Es muss endlich in die Zukunft gedacht werden.“

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