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Kö-Bogen II

Rat

Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Ratssitzung am 10.04.2014 zu TOP 18, Vorlage 61/62/2014:

  1. Die zur Abstimmung stehende Variante für die bauliche Gestaltung des Kö-Bogen II wird nicht behandelt.

  2. Stattdessen werden im Dialog mit den BürgerInnen, AnwohnerInnen und Geschäftsleuten Kriterien für eine zukünftige Nutzung und Bebauung des Kö-Bogen II erstellt, die im Anschluss daran ausgiebig mit allen Beteiligten und Betroffenen diskutiert werden können.

  3. Am Ende dieser Diskussion wird dann ein neues Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben, das offen, mehrstufig und anonym durchgeführt wird.

Begründung:
Es ist schon erstaunlich, wie Verwaltung und politische Gremien mit dem Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbsverfahren „Gustav-Gründgens-Platz/KöBogen II“ umgegangen sind. Mit dem Beitrag der Architekten bzw. Landschaftsarchitekten Molestina und Fenner gab es einen Siegerentwurf, der von der damaligen Jury einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen wurde. Ebenfalls hat die Jury damals in ihrer Begründung empfohlen, dass das heute umstrittene Baufeld 4 überarbeitet werden sollte.

Demnach hätte die Verwaltung die Entwurfsverfasser zur städtebaulichen Überarbeitung ihrer Lösung auffordern müssen. Anschließend hätte in einem weiteren Schritt, nach Festlegung des Städtebaus, ein neuer Wettbewerb für das Baufeld 4 nach den entsprechenden Wettbewerbsbedingungen ausgelobt werden müssen.

Da jetzt durch die vorab Festlegung der politischen Gremien sowie der Medien auf den Entwurf von Ingenhoven Architects keine Möglichkeiten mehr bestehen, dass ursprüngliche Wettbewerbsverfahren ordnungsgemäß zum Ende zuführen, sollte nun durch einen neuen Wettbewerb weiterer Schaden vermieden werden.

Freundliche Grüße

Angelika Kraft-Dlangamandla                            Gilbert Yimbou

 

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