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Methadonvergabe in Düsseldorf

Ausschuss für Gesundheit und Soziales

Haushaltsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 13.11.2013:

Für den Haushalt 2014 werden ausreichend Mittel bereitgestellt, um mindestens drei städtische Methadon-Substitutionsambulanzen dauerhaft im Stadtgebiet zu betreiben.

Begründung:

Die LINKE. Ratsfraktion Düsseldorf tritt für ein möglichst umfangreiches Angebot städtischer Drogenhilfe ein. Eine dezentrale städtische Methadonvergabe ist hierfür ein wichtiger Baustein.

Eine Reduzierung der städtischen Methadon-Substitutionsambulanzen, wie zuletzt geschehen, führt zu längeren Anfahrtszeiten der PatientInnen und zu einer unerwünschten Verschiebung zugunsten privatärztlicher Abgabestellen. Die mit der Methadonvergabe notwendige psychosoziale Betreuung kann so nicht zufriedenstellend gewährleistet werden. Wie diese Betreuung in den privatärztlichen Abgabestellen konkret organisiert ist, ist dem Gesundheitsamt nicht einmal bekannt.

Die Reduzierung der städtischen Methadon-Substitutionsambulanzen muss rückgängig gemacht werden, ein Ausbau des Angebots ist vielmehr erforderlich.

Freundliche Grüße

Angelika Kraft-Dlangamandla        Cornelia Schlemper        Adrian Müller-Gehl

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