Sozialer Wohnungsbau durch die Stadt
Haushaltsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Sitzung des Rates am 12.12.2013:
Für die Errichtung von 200 städtischen Wohnungen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus werden im Haushalt die notwendigen Mittel eingestellt.
Begründung:
Mit den Landesmitteln, die für geförderten Wohnungsbau (Sozialwohnungen) in Düsseldorf zur Verfügung gestellt werden, lassen sich 300 bis 350 Wohnungen bauen. Im Haushaltsplanentwurf ist als Planvorgabe jedoch lediglich die Neuschaffung von 180 geförderten Mietwohnungen für das nächste Jahr ausgewiesen. Dabei wird davon ausgegangen, dass diese Wohnungen von Investoren errichtet werden. Da in den vergangenen Jahren im Durchschnitt nur ca. 120 geförderte Mietwohnungen gebaut wurden, ist zu befürchten, dass auch im nächsten Jahr die Landesmittel nicht ausgeschöpft werden können.
Daran wird auch das sogenannte Handlungskonzept Zukunft Wohnen nichts ändern. Da das Konzept erst für Bauvorhaben angewendet wird, die sich jetzt in der Planungsvorphase befinden, werden Mietwohnungen aus diesen Projekten erst in zwei bis drei Jahren realisiert werden. Bei Projekten, die kurzfristig in die Ausführung kommen, kann man den Investoren nach Ansicht der Verwaltung nicht zumuten, geförderten Wohnungsbau zu betreiben.
Um die Landesmittel ausschöpfen zu können, sollte die Stadt Düsseldorf min. 200 geförderte Wohnungen selbst bauen und geförderten Wohnungsbau nicht ausschließlich Investoren überlassen.
Freundliche Grüße
Angelika Kraft-Dlangamandla Gilbert Yimbou