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Weiterverkauf Carschhaus und Heinrich-Heine-Platz: Die Linke will Wiederherstellung des Heinrich-Heine-Platz erzwingen  

Pressemitteilung

Nach Presseberichten über einen möglichen Weiterverkauf des Carschhauses an den Investor Midstad sieht Die Linke Ratsfraktion die Interessen der Stadt in Gefahr. Zur Ratssitzung am 07.05.2026 stellt die Fraktion eine entsprechende Anfrage aus aktuellem Anlass. Darin warnt sie vor weiteren jahrelangen Verzögerungen bei der Umgestaltung des Heinrich-Heine-Platzes durch den Besitzerwechsel. Sie fordert deshalb, die Wiederherstellung des Platzes noch auf Kosten des aktuellen Besitzer, die thailändische Central Group.

Seit über zwei Jahren ist der Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt mit Bauzäunen abgesperrt. René Benkos Firma Signa wollte ihn mit Billigung der Stadt Düsseldorf zum Eingangsbereich eines Nobelkaufhauses umgestalten. Dann folgte die Pleite von Benkos Firmengeflecht und damit das Aus für die Umbaupläne. 

Schon im November 2024 forderte Die Linke von der Stadt einen Rückbau des Platzes auf Kosten des Investors. Oberbürgermeister Keller und die Stadtverwaltung setzten aber weiter ihre Zuversicht in den Investor. 

„Dem Zweckoptimismus des Oberbürgermeisters verdanken wir eine Bauruine auf einem der wichtigsten Plätze der Stadt. Alle Jahre wieder war OB Keller zuversichtlich, dass die Bauarbeiten jetzt bald weitergehen - und immer lag er falsch. Diesmal aber sollte sogar dem OB klar sein, dass ein neuer Investor mit neuen Vorstellungen einen weiteren Stillstand bedeutet", erklärt Sigrid Lehmann, Sprecherin der Linken Ratsfraktion. 

In ihrer Anfrage will Die Linke wissen, wie die Stadt rechtlich sicherstellt, dass die bestehenden Bürgschaften und Vertragsstrafen auch bei einem Eigentümerwechsel vollumfänglich und zugriffsfähig erhalten bleiben. Die Botschaft der Linken-Anfrage ist klar: Wenn die Stadt ihre Ansprüche sichern will, sollte sie diese noch vor einem Weiterverkauf gegen den aktuellen Besitzer des Carschhauses durchsetzen.

Fraktionssprecher Chris J. Demmer: „Wir wollen mit unserer Anfrage klären, wann die Stadtspitze endlich Rechtsmittel nutzen wird, um Düsseldorf den jahrelang abgesperrten Heinrich-Heine-Platz zurückzugeben. Die Erfahrungen mit dem Verkauf des Untergrunds des Platzes an einen privaten Investor waren ein einziges Desaster, aus dem die Stadt lernen muss."

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