Werbestände auf Immobilienmessen abschaffen
Haushaltsantrag der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des AWIRZ am 24.02.2026 (AWIR/018/2026):
Produkt 5757101, Zeile 16, Konto 54312300
Der Ansatz für Geschäftsaufwendungen, Akquisition und Bestandspflege von 2026-2029 wird um 1.777.000 Euro gekürzt; folgender Ansatz unter 3. wird gestrichen:
- Immobilien 1.777.000 Euro
Begründung:
Unter diesem Haushaltsposten finden sich Ausgaben für die Bewerbung des Standorts Düsseldorf auf Immobilienmessen. Die Messen wie z.B. in München (EXPO REAL) oder Cannes (MIPIM) sind privatwirtschaftlich ausgerichtete Fachmessen bei denen es in erster Linie Investor:innen bzw. Spekulant:innen um die Auswahl von Standort mit dem höchsten Profitpotenzial geht.
In der Regel bleiben die Immobilienmessen ohne jeden Nutzen für die Düsseldorfer Bevölkerung, da es nur selten um bezahlbaren Wohnraum geht. Ein dort vorgestelltes Projekt, das für einen nennenswerten Zuwachs an bezahlbarem Wohnraum in Düsseldorf gesorgt hat, ist uns nicht bekannt. Insofern sind der Nutzen und damit die Ausgaben für diese Prestige-Immobilienmessen in Frage zu stellen und werden deshalb von Ratsfraktion Die Linke abgelehnt.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Eberhardt-Köster Özge Aslan Michael Driesch
Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, internationale und regionale Zusammenarbeit lehnt den Haushaltsantrag mehrheiltich ab.
Abstimmungsergebnis:
Ja: 1x (1x DIE LINKE)
Nein: 20x (7x CDU, 5x Bündnis 90/DIE Grünen, 4x SPD/Volt, 2x AfD, 1x FDP, 1x Tierschutz/FREIE WÄHLER/DIE PARTEI)
Enthaltungen: -
