Keine betriebsbedingten Kündigungen bei der Düsseldorfer Flughafentochter FDGHG
Antrag der Fraktion DIE LINKE zur Ratssitzung am 28.02.2013:
Der Rat der Stadt Düsseldorf beschließt im Rahmen seiner sozialen Verantwortung als öffentlicher Anteilseigner in der Gesellschafterversammlung und/oder dem Aufsichtsrat der „FLUGHAFEN DÜSSELDORF GMBH (FDG)“ zusammen mit den ArbeitnehmervertreterInnen einen Gesellschafter und/oder Aufsichtsrats-Beschluss herbei zu führen, der betriebsbedingte Kündigungen von Beschäftigten der Flughafen Düsseldorf Ground-Handling GmbH (FDGHG) dauerhaft und belastbar ausschließt.
Begründung:
Mit Datum vom 14. Februar 2013 ging der Stadt die Petition der ArbeitnehmervertreterInnen der Flughafen Düsseldorf Ground-Handling GmbH (FDGHG) zu, die von 2571 Personen unterschrieben wurde. Darin wird der Stadtrat aufgefordert seiner sozialen Verantwortung als öffentlicher Anteilseigner am Düsseldorfer Flughafen gerecht zu werden und sich den Belangen der dortigen Beschäftigten zu stellen.
Der Flughafen Düsseldorf gehört zu 50% der Stadt Düsseldorf. Um Arbeitnehmerrechte auszuhebeln wurde 2004 die 100%ige Tochtergesellschaft für die Flugzeugabfertigung (FDGHG) gegründet in die die Beschäftigten wechseln mussten. Verbunden war dies mit der Erhöhung der Wochenarbeitszeit und Einbußen beim Einkommen. Auf diese Nötigung wurde eingegangen um die Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.
Nun werden von der FDGHG betriebsbedingte Kündigungen angekündigt, die bis zu 360 von etwa 780 Beschäftigten betreffen können. Die ArbeitnehmervertreterInnen fordern den dauerhaften Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Deshalb ist es richtig sich der Petition der ArbeitnehmervertreterInnen der FDGHG anzuschließen.
Freundliche Grüße
Angelika Kraft-Dlangamandla Gilbert Yimbou
