Neuordnung und Gestaltung der Schadowstraße
Ergänzungsantrag der Fraktion DIE LINKE zur Ratssitzung am 06.06.2013 zum TOP 12, Vorlage 61/39/2013:
In die Planung mit aufgenommen werden folgende Maßnahmen:
- Eine autofreie Fußgängerzone ohne zeitliche Begrenzung (übliche Ausnahmen wie Ziel- und Lieferverkehr werden gestattet).
- Eine durchgängige Radwegeverbindung. Dabei sollte eine deutliche Betonung und Trennung der Fahrgasse durch optische und bauliche Elemente verbunden mit einer angepassten Geschwindigkeit der RadfahrerInnen vorgenommen werden.
- Die Verwaltung wird beauftragt, Verhandlungen mit dem Besitzer des Parkhauses Bleichstraße zu führen, mit dem Ziel das Parkhaus abzureißen.
Begründung:
Die BürgerInnen haben sich mit großer Mehrheit (75 %) für eine Fußgängerzone ausgesprochen. Auch der City-Ring Schadowstraße, der die Interessen der Geschäfte vertritt, ist dieser Meinung. 66 % der Geschäftsleute von Kö und Schadowstraße votierten ebenfalls dafür. Autos auf der Schadowstraße würden die gesamte Baumaßnahme Wehrhahnlinie konterkarieren.
Die Existenz des Parkhauses Bleichstraße macht eine Überquerung der Schadowstraße durch Autos in Höhe der Liesegangstraße erforderlich. Selbst wenn diese Querung ohne Ampelanlage bei Tempo 10 km/h, Dauersignalisierung und entsprechender Beschilderung erfolgen sollte, wäre das ein gravierender Bruch des Konzeptes “Fußgängerzone“. Hier gibt es schon genug Parkhäuser auf engstem Raum. Ziel sollte ohnehin sein, keinen Verkehr durch ein Übermaß an Parkplätzen anzulocken. Dieser Standort würde auf jeden Fall für eine andere Bebauung attraktiv sein.
Freundliche Grüße
Angelika Kraft-Dlangamandla Gilbert Yimbou
