Stellenabbau in der Methadon- und Drogenambulanz
Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Sitzung des Rates am 18.04.2013:
In der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 26.09.2012 wurde die „Bestandserhebung und Darstellung der Suchtkrankenhilfe einschließlich der Suchtprävention sowie angrenzender Hilfen in der Landeshauptstadt Düsseldorf“ vorgestellt. In dieser Bestandserhebung wird aufgeführt, dass es in der Psychosozialen Betreuung der Methadon- und Drogenambulanz des Gesundheitsamtes sieben Stellen gibt. So heißt es unter Punkt 5.1.4: „Dipl. Sozialarbeit/ Sozialpädagogik mit suchtmedizinischer Zusatzqualifikation im Umfang von 7 VB-Stellen“.
In der Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 22.02.2013 wird in der Antwort auf eine Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE allerdings nur noch von halb so vielen Stellen gesprochen. Hierzu heißt es in der Antwort: „In der Methadonambulanz des Gesundheitsamtes sind zurzeit 3,5 Diplomsozialarbeiter in der Psychosozialen Betreuung für etwa 170 Substituierte eingesetzt.“
Die Anzahl der Stellen in diesem Bereich hat sich somit innerhalb von nur fünf Monaten halbiert. Eine Erklärung hierfür konnte von der Verwaltung auf der Sitzung am 22.02.2013 nicht geben werden.
Aus diesem Grund frage ich an:
- Wie ist die Halbierung der Stellen zu erklären und welche Gründe liegen hierfür vor?
- Auf wessen Veranlassung wurden die Stellen abgebaut?
- In welchen Bereichen werden die MitarbeiterInnen seit dem Abbau ihrer Stellen eingesetzt?
Freundliche Grüße
Angelika Kraft-Dlangamandla
Antwort der Verwaltung durch den Beigeordneten Meyer-Falcke:
Frage 1:
Wie ist die Halbierung der Stellen zu erklären und welche Gründe liegen hierfür vor?
Frage 2:
Auf wessen Veranlassung wurden die Stellen abgebaut?
Frage 3:
In welchen Bereichen werden die Mitarbeiterinnen seit dem Abbau ihrer Stellen eingesetzt?
Antwort zu den Fragen 1 - 3:
Ein Abbau bzw. eine Halbierung von Planstellen im Bereich der Psychosozialen Betreuung in der Methadon- und Drogenambulanz des Gesundheitsamtes ist nicht erfolgt.
In der genannten Bestandserhebung zur Suchtkrankenhilfe in Düsseldorf sind insgesamt 7 Vollzeitstellen für die Psychosoziale Betreuung ausgewiesen. Hierin sind allerdings auch die Stellen für die Betreuung von Patientinnen und Patienten in der Tagesklinik für methadonsubstituierte Drogenabhängige sowie im Betreuten Wohnen für drogenabhängige Frauen enthalten.
Für die Betreuung der Patientinnen und Patienten in den Methadonambulanzen des Gesundheitsamtes und damit für die psychosoziale Betreuung im engeren Sinn stehen insgesamt 3,5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.
